Depressive Nostalgie

Veröffentlicht: 03/02/2011 in unsinnig

Kennt Ihr diese Phasen in denen man neben sich steht, sich selbst beobachtet und sich fragt was passiert ist? Wo ist der durchgeknallte Punk hin der laut und falsch trotzdem mit großer Begeisterung „Abend in der Stadt“ singt? Den Text kann ich Heute noch.

Ich stehe hier alleine,
von zu Hause weggerannt,
alle Ampeln sind auf rot,
in dieser Stadt in diesem Land…

(Aufbruch, Abend in der Stadt)

Sash dein Einsatz!!

Was ist aus dem schönen Spruch „Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben!“ geworden? Heute besteht ein Großteil meines Lebens aus Arrbeit. War das eine tolle Zeit, damals! Man macht sich keine Gedanken über die Zukunft. Lebt nur im Augenblick. Geht auf die Partys wie sie fallen. Und wenn man am nächsten Tag nicht fit genug für die Schule war, hat man sich in der ersten Stunde auf den Tisch gelegt und einfach nochmal geschlafen. Hab ich die Ziele erreicht die ich mir mit 18 gesetzt habe? Hatte ich mit 18 überhaupt Ziele? Diese sorgenfreie Zeit, wie ich sie vermisse.Das ist sozusagen das gegenteilige Gefühl zu dem hier beschriebenen.

Was ist eigentlich der Auslöser für diese Phasen? Sind die normal? Hat das jeder mal? Mir geht es gut. Ich hab Freunde auf die ich mich verlassen kann und die für mich da sind. Wir unternehmen viel zusammen. Natürlich nicht mehr jeden Abend wie früher, man muss ja am nächsten Tag arbeiten. 😉 Ich hba einen Job den ich mit Überzeugung mach. Bei dem ich am ehesten das Gefühl hab, dass ich ereichen kann was ich will.

Ich glaube ich geh Heute Abend noch weg. Und wenn ich morgen nicht fit genug bin um zu arbeiten, leg ich mich auf meinen Schreibtisch und schlaf einfach nochmal. 😉

Prost

sachma

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Kommentare
  1. Sash sagt:

    Ja, einfach eine Runde Weggehen, das wäre was. Ich tue es auch zu selten und ich kann es voll und ganz nachvollziehen.
    Die Phasen hat aber wohl jeder mal. Ich bin definitiv nicht unzufrieden mit meinem Leben, genau wie du, aber natürlich haben sich die Prioritäten verschoben. Es ist ja nicht nur die Arbeit, die einen vom Feiern abhält, sondern mitunter auch die Lust, drei Tage hintereinander nur unterwegs zu sein.
    Ich für meinen Teil bin eben auch gerne zu Hause (etwas, das bei mir ja immer schon so war) und schreibe. Das nimmt derzeit (und wenn die Phase 10 Jahre dauern sollte) eben mehr Platz ein als Feiern. Arbeit? Naja. Ich mache sie sehr gerne und will sie gerne ewig lang machen – aber nicht am Stück und nicht ausschließlich! Parties rangieren derzeit irgendwo ganz hinten. Ich schätze, die letzten Abende, die man halbwegs so bezeichnen könnte, waren im August vergangenen Jahres. Die waren aber auch umso geiler 🙂

    • sachma sagt:

      Ich hab grade ne voll geile (ich höre meinen Deutschlehrer vor Schmerzen schreien) Seite entdeckt. Da kannst du ne Band eingeben auf die du grad Bock hast und die suchht dir ähnliche Musik raus und spielt sie dir vor. Ist an solchen Abenden Gold wert. Dritte Wahl eingegeben und bei so Sachen wie Zaunpfahl oder Slime gelandet.

  2. sinnsucht sagt:

    Wer kann schon definitiv sagen, ob das normal ist? Mir scheint es jedenfalls nicht unnormal zu sein, daß man sich mit zunehmendem Alter durchaus mal mit Sehnsucht an die lebensstrotzend unbekümmerte Unbefangenheit seiner Jugendzeit zurückerinnert…

    • sachma sagt:

      Schön gesagt. Und was empfiehlst du an solchen Abenden? Ich treibe mich auf eben genannter Seite rum und trink ein oder vieleicht auch zwei Bier.
      Ach ja ich werde dich jetzt verlinken. Nur das du Bescheid weißt.

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