Der Weg dahin

Veröffentlicht: 22/06/2011 in musikalisch
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Es ergab sich gegen Ende letzten Jahres, da versuchten wir, wie jedes Jahr seit vier Jahren, uns zusammenzutun um die Karten für das Festival mit Frühbucherrabatt zu bestellen. Da wir nie genau rausfinden konnten wie viele denn jetzt genau mitgehen, waren wir erst Anfang des Jahres so weit die Karten zu bestellen. Dann kam die Vorfreude und auf einmal war es soweit.

Wir waren letzten Endes eine Gruppe von zwölf Leuten. Da will natürlich einiges koordiniert werden. Was für Nahrungsmittel kauft man zusammen? Wie viel Bier nimmt man mit? Wer kümmert sich um Einkauf? Wer fährt voraus und baut alles auf? Wer sammelt die Zelte der Leute ein? Was braucht man sonst noch (Pavillons, Biertischgarnitur etc.)? Die Antwort auf die meisten dieser Fragen war, zum Glück hatte ich die Woche davor Urlaub.

Nachdem geklärt war was eingekauft werden sollte und wo man den Rest den wir brauchen noch zusammenschnorren können, sind ich und mein Kumpel B. Reitwillig mittwochs losgezogen und haben alles eingekauft. Bei mir konnten die Leute ihr Gepäck abgeben. Ich habe vom Geschäft einen kleinen Bus geliehen mit dem man alles transportieren kann. Um ein Uhr morgens habe ich dann meine Gäste rausgeschmissen da ich wußte, dass ich um sieben Uhr wieder aufstehen mußte.

Kleine Randnotiz, eine Kollegin hat an diesem Abend aus einem Keller einen kleinen Kater befreit und da meine Katze erst vor kurzem gestorben ist, hat sie sich gedacht ich könnte ihm Obdach bieten bis sich eventuelle Besitzer melden. Jetzt hab ich einen kleinen, höchsten sechs Monate alten Kater bei mir zu Hause.

Am Donnerstag morgen bin ich also um sieben Uhr aufgestanden. Ich muß an dieser Stelle erwähnen, ich bin überzeugter Langschläfer. Alles was vor acht Uhr morgens ist betrachte ich als schwere Körperverletzung. Und wenn ich Urlaub habe möchte ich gefälligst so lange schlafen wie ich will. Nach dem Frühstück bin ich ins Büro gefahren habe den Bus geholt dann zum Getränkehändler zwei 20 l Fässer selbstkühlendes Bier holen. Und wieder nach Hause eigenes Gepäck packen. Dann mit B. Reitwillig treffen und den Bus mit dem beladen was schon da war. Ab zur nächsten Station Biertischgarnitur einladen, weiterfahren und das Pavillon, die Sackkarre und den Grill abholen. Den mußten wir dann zwar kaufen, aber wir konnten den dann mit zurückgeben. Nach ein paar weiteren kleinen Einkäufen, um 13:30 Uhr, trafen wir uns mit Ding und Dong und konnten endlich los. Über die Autobahn nach Tuttlingen und dann im Stau stehen. Als wir endlich um 17:00 Uhr den Parkplatz erreichten, schnappten wir uns alle Zelte und stellten uns in die Schlange um die Bändel zu bekommen. Nach gefühlten zehn Stunden betraten wir die Landebahn und suchten uns einen Platz der groß genug war um für alle aufzubauen. B. Reitwillig und ich bauten die Zelte auf, Ding und Dong erledigten ein paar Gänge zum Auto. Nach ein paar weiteren Gängen zum Auto stand unser Lager deluxe so gegen 23 Uhr in seiner ganzen Pracht. Da kamen dann auch die ersten Nachzügler die direkt nach der Arbeit losgefahren waren. Als letzte vernünftige Tat legte ich meinen Bauchgurt mit den vielen Taschen an, befüllte diesen mit allen Wertsachen und schaltete in den Partymodus. Es folgten drei Tage mit Drecksauparty und vieler guter Musik, mit durchwachsenem Wetter und wenig Schlaf. Aber davon morgen mehr.

Sachma

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