Das Paradoxon der Diäten

Veröffentlicht: 29/06/2011 in gesellschaftlich, politisch

Mal wierder ein kurzer Kommentar zu aktuellen Entscheidungen des Bundestages.

Mit großer Mehreheit wurde beschlossen die Diäten zu erhöhen. Derzeit liegen sie bei 7668 € und aollen um 292 erhöht werden. Das bedeutet Bundestagsabgeordnete bkommen zukünftig 7960 € pro Monat nebst diverser Zuwendungenn die es sonst noch so gibt. Auch darf man die Pensionsansprüche noch außer Acht lassen die ein Abgeordneter nach einer Legslaturpeiode hat. Alles in Allem bekommt so ein Abgeordneter einen Haufen Kohle. Ich fang hier jetzt nicht an laut „Streuerverschwendung“ zu schreien. Mir ist klar, dass diese Beträge gemessen am Gesamthaushalt Pillepalle sind. Auch ist mir bewußt, dass so ein Abgeordneter eher gegen Korruption gefeit ist wenn er keine Geldprobleme hat. Und viele würden wahrscheinlich mehr verdienen wenn sie in der freien Wirtschaft arbeiten würden.

Ich habe mit dem ganzen ein oder zwei große Probleme. Das erste: Warum, zur Hölle, dürfen diese Menschen ihr Gehalt selber festlegen? Und was für ein Signal ist das? Der Bundetagsbageordnete verdient drei Mal so viel wie der Durchschnittsdeutsche. Der öffentliche Dienst ist nach den Gewerkschaften und den Kirchen der schlimmste Arbeitgeber. Und jetzt bekommen die auch noch fast dreihundert Euro mehr. Zahlen die eigentlich Steurn? Wenn nicht dann wird das ganze richtig unverschämt. Bisher habe ich Bruttolöhne verglichen. Wenn die keine Steuern zahlen dann verdient ein MdB fünf Mal so viel wie der Durchschnittsdeutsche. Und das mit der Korruption. Wer korrupt ist hält die Hand auf, ob er jetzt viel oder wenig verdient. Wie Bill Gates auf die Frage, „Wie viel Geld ist denn genug?“ antwortete: „Immer noch ein bißchen mehr.“ Auch dieses Argument von wegen, in der freien Wirtschaft würden sie ja mehr verdienen. Klar würden sie das, müßten aber auch arbeiten dafür. Natürlich gibt es auch Politiker die was tun für ihr Mandat. Aber mal im Ernst, viele machen sich lockere vier Jahre und gehe ab und zu mal in den Bundestag damit man nicht vergisst, dass es sie auch noch gibt.

*schnaub*

sachma

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Kommentare
  1. stefangrenz sagt:

    Wenigstens waren sie sich schnell einig und haderten nicht monatelang rum wie bei der 5€-Erhöhung bei Hartz-4…

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