Menschenrechte in der Diskussion

Veröffentlicht: 04/08/2011 in gesellschaftlich

Auch wenn ich jetzt ein bißchen in den Jagdgründen von BILDbllog wildere, schreibe ich was zu dem Urteil zu Gunsten von Magnus Gäfgen schreiben. Dieser Mensch hat eine Tat begangen die man ihm nicht verzeihen soll. Er hat ein Kind getötet. Das ist mit nichts auf der Welt zu rechtfertigen. Und über moralisch Dilemmata möchte ich an dieser Stelle nicht diskutieren. Weiter muß man über die Tat von Gäfgen auch nicht diskutieren.

Damit bin ich mal wieder bei dem Gesetz das ich als das beste in Deutschland bezeichne, dem Grundgesetz. Und in Artikel 1 heißt es „die würde des Menschen ist unantastbar“. Mehr steht da nicht, keine Einschränkung die es rechtfertigt, dass er mit Folter und „unvorstellbaren Schmerzen“ bedroht wird.

Ganz egal was einer getan hat, wir haben uns dafür entschieden, dass jeder Mensch unveräußerliche Rechte hat und das ist auch gut so. Wenn man jetzt anfangen würde einzuschränken wo hört man dann auf?

Diesem Mann steht das Schmerzensgeld zu. Da gibt es nichts zu diskutieren. Wenn sich jetzt eine Polizeigewerkschaft hinstellt und befürchtet, dass Beamte in Verhören nicht mehr intensiv nachfragen dürfen, dann frag ich mich was die falsch verstanden haben. Natürlich dürfen sie intensiv nachfragen, nur eine Folter dürfen sie nicht androhen. Wenn sich der weiße Ring hinstellt und sagt; das wäre ein Schlag in das Gesicht der Opfer, dann ist das seine Aufgabe, aber politisch unwichtig. Wenn sich dann CDU und andere Parteien auch noch einmischen, dann haben wir den perfekten Füller für ein Teil des Sommerlochs.

kräftig am mitstopfen

sachma

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