Das Fundament der Supermacht

Veröffentlicht: 22/08/2011 in gesellschaftlich, philosophisch, politisch

Manchmal fehlen mir die richtigne Worte, um bestimmte Gedanken zu formulieren. Versuchen werde ich es trotzdem.

Auf Spiegel-online sah ich ein Bid des amerikanischen Präsidenten, in Heldenpose, von unten, vor blauem Himmel fotografiert. Was mich dazu brachte über die Vermessenheit des amerikanicshen Volkes nachzudenken. Diese Arroganz sich selbst für das größte und beste Volk der Welt zu halten. Damit geben sie sich das Recht weltweit als die moralische Instanz aufzutreten, die bewerten darf was falsch und was richtg ist.

Der Rest der Welt macht mit. Na gut, nicht der ganze Rest, aber der Teil der nicht mitmacht ist böse. USA ruft und der Rest folgt.

Ich habe mir Gedanken drüber gemacht wem man da eigentlich folgt, wer das ist dem da hinterher gerannt wird. Um ein Volk, eine Nation zu bewerten schaut man sich die Geschichte dieser Nation an. Wer war das eigentlich der damals in die neue Welt gegangen ist? Ich erlaube mir kein umfassendes Urteil über die Menschen die dorthin gegangen sind. Aber alle sind vor irgendwas geflohen. Und nicht wenige vor dem Gesetz. Dann kamen sie in die neue Welt und blöd, da leben ja schon welche. Was dann passierte weiß eigentlich ein jeder. Die ursprünglivhen Bewohner Amerikas wurden zusammen getrieben und getötet bis nur nach ein paar wenige übrig waren. Denen hat man dann Land gegeben dass nicht gebraucht wurde, also nicht zu gebrauchen war. Von der Sklaverei fang ich erst gar nicht an.

Die ganze westliche Welt folgt also einer Nation deren Fundament das Blut eines ganzen Volkes ist. Eine einzigartige Kultur wurde ausgelöscht, damit so ein Staatenbund wie Amerika, der, nach meiner Meinung, wie kein anderer ein Symbol für den Untergang unserer Welt ist, entstehen kann.

Fazit: Amerika ist die einzige Nation die mit einem Völkermord durchgekommen ist. Und dieser trauen wir zu die Geschicke unserer Welt zu lenken.

Ich habe nichts gegen das amerikanische Volk. Die Zeit kann nicht zurück gedreht werden. Aber sie sollten sich mit ihrer Vergangenheit auseinander setzten und ein bisschen Demut zeigen.

Klar, Deutschland ist kein Musterbeispiel für eine tolle Geschichte, aber hier stehen Denkmäler für die Ermordeten und nicht für die Mörder. Wir haben, und tun es immer noch, unsere Geschichte aufgearbeitet.

sachma

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Kommentare
  1. idriel sagt:

    „Wenn der Sheriff reiten geht, reiten alle mit…“

  2. sachma sagt:

    blind hinterherlaufen wie die Lemminge

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