Mir ist schlecht

Veröffentlicht: 13/11/2011 in unsinnig

Kennt Ihr diese Züge die sich in die Kurve legen? Kann mir jemand erklären warum die das tun? Hat das technische Gründe? Mit dem Komfort der Kunden kann das nichts zu tun haben. Da ich die nächsten zwei Tage auf einer Tagung in Meißen bin, habe ich mich Heute auf den Weg in diese Stadt gemacht. Ich war etwas überrascht als ich feststellte, dass man von Stuttgart nach Meißen nur zwei Mal umsteigen muß, wenn man mit dem Wochenendticket fährt. Der zweite Zug fuhr von Nürnberg nach Dresden. Für diese Strecke braucht der Zug grobe fünf Stunden. Diese Zeit verbrachte ich in einem solchen Zug. Jetzt muß man wissen, dieser Zug braucht eine, wenn auch sehr kurze, Zeit um zu reagieren. Außerdem habe ich das Gefuhl, dass sich der Gleichgewichtssinn sich nicht so leicht verarschen lässt. Ich sitze also in einem Zug der sich ständig in die Kurve legt, dabei signalisieren die Kräfte, die auf meinen Körper wirken, dass ich senkrecht zum Erdmittelpunkt liege, während mein Gleichgewichtssinn etwas ganz anderes meldet, dazu noch die kurze Verzögerung der Reaktion und ihr habt einen sachma dem die ganzen fünf Stunden schlecht ist. Man war ich schlecht drauf als ich endlich in Dresden war. Ich hatte ernsthaft überlegt unterwegs auszusteigen und irgendwie anders weiter zu fahren.
Vom androiden Phone
sachma

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Kommentare
  1. Simeon sagt:

    Kurzform: Das soll eigentlich den Komfort für die Kunden in Form einer schnelleren Reise steigern.

    Langform: Das in die Kurve legen (laut Wikipedia um 8°) erlaubt es den Zügen. schneller zu fahren, da die Fliehkräfte nicht so stark sind. Etwas ähnliches kann man auf einigen Rennstrecken sehen: Da sind manchmal die Kurven geneigt, sodass die Autos schneller fahren können.

    Du bist einfach zu sensibel gegenüber dieser geringen Neigung 🙂

  2. eliorod sagt:

    Wenn es wenigstens ruhig war, hattest du noch Glück!

    Bei meiner letzten RE-Fahrt, war die ganze Neigerei auch noch mit rhythmischen Lärm unterlegt. Mit anderen Worten: deine Ohren müssen neben dem widersinnigen Informationen aus dem Gleichgewichtssinn auch noch den Krach der nicht vorhandenen Schall-Isolation verarbeiten.

    In diesem Sinne: Immer die braune Tüte bereithalten! ; )

  3. Simeon sagt:

    ICH habe das Wort „Sensibelchen“ nie benutzt 🙂 Mir ist aber auch in so einem Zug noch nie schlecht geworden…

  4. moonrain sagt:

    Abgesehen von der merkwürdigen Zugfahrt:
    Wie hat es Dir denn in Dresden und Meißen gefallen?

    • sachma sagt:

      Ich hab in Dresden leider nur den Bahnhof gesehen. Und in Meißen hat es auch nicht zu mehr als zu einem kurzen Spaziergang durch die Altstadt gereicht. Was ich aber gesehen habe war sehr schön.
      Und nach zwei Tagen hat man sich auch an den komischen Akzent gewöhnz ;-).

  5. moonrain sagt:

    Ja, stimmt, der Dialekt ist anstrengend. 😉

    Aber Dresden lohnt sich auf jeden Fall mal zu besuchen!

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